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Satzung

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Einfache Vereinssatzung eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins.

§1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen Inselhunde Schöneberg e.V.
  2. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist im Vereinsregister eingetragen.

§2 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung des harmonischen Miteinanders von Hund und Mensch, das Abbauen von Vorurteilen und Ängsten, die Förderung artgerechter Lebensbedingungen. Der Verein wird Aufklärungsarbeit und Hilfestellung zum Thema Hund leisten. Er setzt sich verantwortungsvoll für mehr Sauberkeit auf Straßen und Grünanlagen ein. Unter anderem für die Schaffung einer sicheren, für alle Hundebesitzer und andere Interessierte zugängliche Freilauffläche für Hunde im Kiez, um öffentliche Grünflächen zu entlasten. Der Verein bildet einen Zusammenschluß von Bürgern, die Allgemein- und Individualinteressen der Bürger im Sinne des Tierschutzgedankens vereinbaren und öffentlich vertreten wollen. Der Verein wird sich als zentrale Anlaufstelle für alle im Zusammenhang mit dem Thema Hund auftretenden gesellschaftlich relevanten Belangen und Problemen betätigen.

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden.
  2. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.
  3. Die Mitgliedschaft endet:
    1. mit dem Tod des Mitglieds,
    2. durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an ein Vorstandsmitglied; sie ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig,
    3. durch Ausschluß aus dem Verein.
  4. Eine Kündigung durch den Verein ist bei vereinsschädigendem Verhalten des Mitglieds zulässig. Gegen eine solche Kündigung kann das Mitglied binnen eines Monats nach Zugang der Kündigung das Schiedsgericht (§ 6 (4)) anrufen.
  5. Der Verlust der Mitgliedschaft hat auch den Verlust sämtlicher Ämter zur Folge.

§6 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung
  3. Der Kassenwart
  4. Das Schiedsgericht

§7 Der Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem 3. Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.

§8 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist jährlich vom Vorstand einzuberufen.
  2. Die Einberufung hat mindestens vier Wochen vor Versammlungstermin durch Versand der Einladung per E-Mail an die letzte bekannte E-Mail-Adresse (soweit vorhanden) der Mitglieder sowie durch Veröffentlichung der Einladung im Mitgliederbereich der Homepage des Vereins (inselhunde-schoeneberg-ev.de) zu erfolgen. Mit der Einladung wird eine vorläufige Tagesordnung bekannt gegeben.
  3. Vorschläge für weitere Tagesordnungspunkte sowie Anträge müssen spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Anträge müssen den vollständigen Namen des antragstellenden Mitglieds tragen. Der Vorstand veröffentlicht daraufhin spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung die endgültige Tagesordnung einschließlich aller frist- und formgerecht eingereichter Anträge wie unter § 8 (2) beschrieben.
  4. Dringliche Anträge können jederzeit gestellt werden. Über die Dringlichkeit befindet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
  5. Einladung, vorläufige und endgültige Tagesordnung werden zudem im Schaukasten (am Eingang des Hundeplatzes) sowie im Unterstand zum Aushang gebracht.
  6. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr,
    2. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und dessen Entlastung,
    3. Wahl des Vorstands, des Kassenwartes und des Obmanns,
    4. Beschlüsse über Satzungsänderung und Vereinsauflösung.
  7. Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder, wenn mindestens 5% der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
  8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§9 Der Kassenwart

Der Kassenwart wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet der Kassenwart während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Kassenwartes.

§10 Das Schiedsgericht

  1. Das Schiedsgericht besteht aus dem Obmann und zwei Beisitzern. Die Mitgliedsversammlung wählt einen Obmann auf 2 Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Der Obmann darf nicht dem Vorstand angehören. Je ein Beisitzer des Schiedsgerichts wird im Einzelfall von den Parteien benannt.
  2. Das Schiedsgericht entscheidet auf Anruf endgültig und bindend über Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, deren Schlichtung im Vereinsinteresse geboten ist. Es entscheidet ferner über Widersprüche gegen Kündigungen nach § 5 (4).
  3. Das Schiedsverfahren ist mit einem schriftlich begründeten Antrag einzuleiten. Der Obmann bestimmt das weitere Verfahren und erläutert es den Parteien. Er hat den Parteien Gehör zu gewähren und zunächst eine gütliche Einigung zu versuchen.
  4. Bei nicht Einhalten der Hausordnung und/oder vereinsschädigendem und/oder beleidigenden Verhalten kann auf
    1. Verwarnung bzw.
    2. Platzverbot / Hausverbot
    3. Ausschluss

    erkannt werden.

  5. Über die Vereinsstrafe 4a) & 4b) entscheidet der Obmann. Gegen den Obmannsbeschluss ist binnen vier Wochen nach Bekanntgabe ein Einspruch statthaft. Über den Einspruch entscheidet der Vorstand.
  6. Über Vereinsstrafen nach 4c) entscheidet der Vorstand im Einvernehmen mit dem Obmann.

§11 Mitgliedsbeiträge

Es werden keine festen Mitgliedsbeiträge erhoben. Laut Beitrittsformular kann das eintretende Mitglied sich zu einem freiwilligen Beitrag entscheiden.

§12 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Berlin, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung von gemeinnützigen Hundevereinen zu verwenden hat.

Festgestellt am 07.03.2017